AG Aerobic

 

Allgemein definiert:

Aerobic ist ein dynamisches Fitnesstraining in der Gruppe mit rhythmischen Bewegungen zu motivierender Musik. Die Grundelemente sind hauptsächlich (aerobe) Ausdauer und Koordination. Die in einer Choreografie zusammengestellten Übungen, die von einem Aerobic-Trainer vorgeführt werden, sind eine Mischung aus klassischer Gymnastik und Tanz.

Aerobic in der Schule als AG:

Bevor man allerdings eine zusammenhängende Choreografie erlernen kann, müssen einfache Bewegungsabläufe je nach Leitungsstand der Schüler/innen eingeübt werden durch

  • standardisierte Gesten
  • Ansagen
  • Richtungs- und Drehungsanzeigen
  • Mimik und Körpersprache

des Aerobic-Trainers.

Gelegentlich werden kleinerer Choreografien ausprobiert und immer wieder variiert um die Flexibilität in der Bewegungsausführung und auch die Aufmerksamkeit der Kinder zu fördern.

Ausdauerschulung im Stundenverlauf:

Generell werden vier Belastungsvarianten bei den Bewegungselementen unterschieden: 

  • Warm-up: Zu Beginn sollen Gelenke und Muskulatur auf die bevorstehende Belastung durch ein Vordehnen (Pre-Streching) und Kreisen der Gelenke eingestimmt werden. 
  • Cardio I: Low-Impact (englisch für „geringe Belastung“): Bewegungselemente, bei denen immer ein Fuß Bodenkontakt behält. Dabei soll nun der Kreislauf „in Schwung“ kommen und die Muskulatur richtig aufgewärmt und „geschmeidig“ werden.
  • Cardio II: High-Impact (englisch für „hohe Belastung“): Bewegungselemente, bei denen immer für kurze Zeit beide Füße den Bodenkontakt verlieren. Gemischt (Mixed-Impact) mit Low-Impact-Elementen können hier kreative Kleinchoreografien entstehen und fördern Koordination, Kondition, Ausdauer und gelegentlich auch Kraft der Schüler/innen.
  • Cool-down (englisch für „Abkühlen“): Beinhaltet ein langsames Beruhigen des Pulses durch wechseln in die Low-Impact- und eine Streching-Phase, in der die beanspruchte Muskulatur gedehnt und entspannt werden soll.

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